Warum eine moderne Website Dein Unternehmen in 2025 krisenfester macht
/In der digitalen Welt entscheidet der erste Eindruck. Das gilt besonders für Branchen, in denen Ästhetik gefragt ist. Gutes Webdesign ist deshalb auch kein Nice-to-have mehr, sondern ein klarer Wettbewerbsvorteil: Es verstärkt die äußere Wahrnehmung von Expertise, erzeugt Vertrauen und steigert den Umsatz. Arbeitet Deine Website bereits für oder noch gegen Dich?
Website: Spaßbremse oder Kundenmagnet?
Stell Dir vor, ein Interessent besucht die Website eines renommierten oder empfohlenen Dienstleisters – vielleicht ein Architekturbüro, ein Interior-Designer oder eine Agentur. Die Erwartung: ein moderner, ästhetischer und professioneller Auftritt. Doch stattdessen bietet sich dieses Bild: Unklare Navigation, verpixelte Fotos und Textblöcke, die über die gesamte Breite laufen. Eine Typografie zum Verzweifeln – blassgrau, schlecht lesbar, mit riesigen Abständen zwischen den Buchstaben, flatter flatter. Und auf dem Smartphone? Kaum nutzbar, weil die Seite nicht mobil optimiert ist. Klick – und weg.
Leider sind veraltete Websites auch 2025 keine Seltenheit – selbst in kreativen und ästhetischen Branchen, wo man eigentlich funktionale une moderne Gestaltung erwartet. Eine veraltete Online-Präsenz kann abschreckend wirken und hinterlässt nicht das gewünschte professionelle Bild. Oft entscheidet bereits der erste Eindruck darüber, ob potenzielle Kunden bleiben oder abspringen.
Vertraue ich so einer Website im Bereich Interior…
… oder vielleicht lieber so einem Onlineauftritt?
Lass ich die Fotos und Designs hier machen…
… oder vertraue ich diesen Fotografen?
Es ist immer dasselbe Narrativ
In den letzten Jahren habe ich mit vielen Kunden gearbeitet, die ihre Markenidentität und Webpräsenz grundlegend überarbeiten wollten. Ausgangspunkt war häufig eine in die Jahre gekommene Website. Und es gibt immer noch Unternehmen, die online kaum über den Upload ihrer Visitenkarte hinauskommen.
Auf die Frage, warum sie nichts ändern, kommt meist: „Wir haben genug Aufträge, werden empfohlen, haben Publikationen oder sind auf Social Media präsent. Wir sind gut vernetzt – warum also in eine neue Website oder bessere Texte investieren? Ist für uns keine Priorität!“ Doch genau hier liegt ein Trugschluss:
Egal, wie Interessenten auf Dich aufmerksam werden – früher oder später landen sie auf Deiner Website: „Ich habe viel Gutes gehört und XY auf Instagram gesehen. Jetzt bin ich gespannt, was mich hier sonst noch erwartet.“ Das bedeutet: Nicht nur behaupten, dass Du etwas drauf hast, sondern es zeigen und beweisen. Andernfalls fehlt die Glaubwürdigkeit.
Außerdem ist es fraglich, ob Empfehlungen und Dein Netzwerk auf Dauer konstant Aufträge bringen – und ob diese Anfragen wirklich die richtigen für Dich sind.Also, warumnicht gleich alle Register ziehen und das volle Potenzial der digitalen Präsenz ausschöpfen?
Kognitive Dissonanz oder das schlechte Bauchgefühl
Dein Markenauftritt repräsentiert Dein Unternehmen – in jede Richtung. Wer erstklassige Architektur, Innenarchitektur oder Branddesigns liefert, aber mit einer veralteten Website auftritt, erzeugt eine kognitive Dissonanz. Das ist, als würde ein Sternekoch sein Menü auf Papptellern mit Plastikbesteck servieren. Oder ein Designer, dessen Werke Haute Couture sind, die Website aber eher nach Jogginganzug mit Badelatschen aussieht.
Dieses Missverhältnis sorgt bei Interessenten für ein merkwürdiges Bauchgefühl:
> Ein Architekturbüro mit beeindruckenden Referenzen, aber einer verstaubten Website? „Sind die Entwürfe wirklich so modern, wie behauptet? Ich schaue lieber weiter.“
> Ein Webdesigner mit einer unzeitgemäßen Online-Präsenz? „Wenn er es für sich selbst nicht hinbekommt, wie dann für mich?“
> Eine Fotografin mit grandiosem Portfolio, aber einer lieblosen Website? „Hat sie wirklich ein Auge für Ästhetik und Trends?“
Vertrauen in Kompetenz und Qualität schwindet schneller, als Deine Laune, wenn der Kaffeeautomat streikt. Und mal ehrlich – wenn Du nach einem Service suchst, erwartest Du doch auch eine Website, die Professionalität ausstrahlt: „Das sieht gut aus, da hat sich jemand richtig Mühe gegeben!“
Konsistenz ist der Schlüssel
Was ist also das Gegenteil von kognitiver Dissonanz? Konsistenz, also die Stimmigkeit über alle Kanäle hinweg. Früher konntest Du mit Charme und einem guten Gespräch noch viel erreichen – auch wenn Deine Präsentation nicht perfekt war. Heute läuft fast alle digital, und der erste Eindruck entsteht per Website. Das Gespräch kommt meist später. Das Schöne ist: Eine gelungene Website arbeitet rund um die Uhr für Dich und stärkt Deine Sichtbarkeit. Also, nutze die Chance.
Ein Beispiel: Ein Kundenprojekt, bei dem der Onlineaufritt aus den frühen 2010ern stammte, mit veralteten Layouts und schlechter Usability. Auch die Texte passten nicht mehr zur Vision des Unternehmens. Die Architekten hatten sich damit arrangiert, dass ihr Webauftritt „irgendwie“ funktioniert, u.a. auch weil das Neugeschäft über Empfehlung bislang läuft. Die Website spiegelte die Professionalität und das überzeugende Portfolio jedoch nicht.
Nach eingehender Analyse und Beratung entschieden sie sich, gemeinsam mit mir das Projekt „Kommunikation und Website Reloaded“. In den folgenden Monaten haben wir die Präsentation modernisiert und die digitale Präsenz an ihre heutige Position und Vision angepasst.
Man kann sich Interessenten so…
… oder so präsentieren.
Die Entscheidung, die Website und Texte durch ein modernes Design und eine klare Markenstrategie zu ersetzen, wird zum der Gamechanger. Sie ist nicht nur funktionaler und optisch ansprechender, sondern stärkt auch das Selbstbewusstsein der Planer: Sie sind stolz auf den neuen Auftritt, der ihre Expertise und Kreativität widerspiegelt. (Sobald die neue Website live ist, werde ich diesen Beitrag mit Link aktualisieren.)
Links nicht mobil optimiert, rechts schon.
Jetzt loslegen? Gaaaaanz schlechtes Timing!
Du würdest ja gerne endlich die Dinge angehen, aber… Entweder gibt es zu viele Aufträge und tolle Projekte: keine Zeit für Marketing & Co. Und wenn eine Flaute da ist, heißt es: kein Budget. Ja, es reiht sich Krise an Krise: Corona, Krieg, Inflation, globale Unsicherheit, Baustopp, preissensible Kunden. Die nächsten negativen Schreckensmeldungen sind schon unterwegs. Und der Hund hat zwischendurch die Pläne gefressen usw.
Kurz gesagt, irgendwas ist immer, und den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht. Also, bevor die nächste Ausrede um die Ecke kommt: Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment.
Wenn Du das Gefühl hast, bei Deiner Markenkommunikation ist noch Luft nach oben und Du das gerne ändern möchtest: Lass uns doch einfach mal sprechen.